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Hexentreff

                                    

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Die Teufelsmauer

Georg Henning Behrens schreibt in seiner Sercynia curiosa:
"Eine gute Meile Weges von der Stadt Quedlinburg, in der
alten Grafschaft Reinstein liegt am Unterharz das Dorf
Thale genannt, von dem man nicht weit einen Ort den
Roßtrapp über antrifft, aber wie eine von sehr großen über
einander gelegenen Steinen gefertigte Mauer aussieht.
Weilen aber, so wohl der Höhe des Ortes, als auch der
abscheulichen großen Steine wegen, es eine lautere
unmögliche Sache ist dass solche sollte durch
Menschenhand zubereitet sein, so wird von dem gemeinen
Mann vorgegeben: das dieselbe der Teufel gemacht habe,
daher sei auch den vor gedachten Ort die Teufelsmauer
nennen, da es doch vielmehr ein Spiel der Natur oder
Wundergeschöpfen des Allmächtigen Baumeisters Gottes
ist." Herr von Rohr sagt in seinem Merkwürdigkeiten des
Unterharzes, dass der böse Geist einst mit Gott die Welt
habe teilen wollen und zu diesem Zwecke die
Teufelsmauer errichtet habe, welche jedoch vom
Weltenschöpfer bald darauf zerstört wurde. Otmar
erzählt, dass dem Teufel das für ihn bestimmte Gebiet zu
klein war, deswegen habe er sich das am Fuße des
Hexentanzplatzes gelegene Tal noch vorbehalten und
eine zweite Teufelsmauer auf der Nordseite von Thale, die
eigentliche Teufelsmauer bei Blankenburg erbaut.

                                     (nach D.S. Behrens und Anderen)




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